Weihnachtsgeschichten

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Ein Weihnachtsbrief 

 

Ein Weihnachtsbrief an Johann Christian Kestner vom 25. Dez. 1772 von Johann Wolfgang von Goethe

Christtag früh. Es ist noch Nacht, lieber Kestner, ich bin aufgestanden, um bei Lichte morgens wieder zu schreiben, das mir angenehme Erinnerungen voriger Zeiten zurückruft; ich habe mir Coffee machen lassen, den Festtag zu ehren, und will euch schreiben, bis es Tag ist. Der Türmer hat sein Lied schon geblasen, ich wachte darüber auf. Gelobet seist du, Jesus Christ! 

Die drei Federn

 

Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne, davon waren zwei klug und gescheit, aber der dritte sprach nicht viel, war einfältig und hieß nur der Dummling. Als der König alt und schwach ward und an sein Ende dachte, wußte er nicht, welcher von seinen Söhnen nach ihm das Reich erben sollte. Da sprach er zu ihnen: "Zieht aus, und wer mir den feinsten Teppich bringt, der soll nach meinem Tod König sein." Und damit es keinen Streit unter ihnen gab . . .

Worüber das Christkind lächeln musste

 

Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, dass er von David abstamme - was die Obrigkeit so gut wie unsereins hätte wissen können, weil es ja längst geschrieben stand -, um jene Zeit also kam der Engel Gabriel, heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stalle nach dem Rechten zu sehen.

Sebastian im Traum - Georg Trakl.

 

Voll Früchten der Hollunder; ruhig wohnte die Kindheit. In blauer Höhle. Über vergangenen Pfad,  Wo nun bräunlich das wilde Gras saust, Sinnt das stille Geäst; das Rauschen des Laubs.