Geschenke aus Glas - Tiger

Die Glasfiguren für Sammler präsentieren eine einzigartige Auswahl an Figuren für besondere Anlässe.

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Fabelhafte Glasfigur - Tiger

Glasfigur: Tiger
Jede Figur ist beste Handarbeit
Ideen aus bunten Glas
Höhe ca. 5 cm

Länge ca. 12 cm
Breite ca. 3,5 cm

 

Durch seine Stärke, Größe und Gewandtheit hat der Tiger den Menschen seit Urzeiten beeindruckt. In den Kulturen des Ostens, wie Indien und China, spielte der Tiger seit Langem eine wichtige Rolle, ähnlich jener des Löwen im Altertum des Mittelmeergebietes. Auf protoindischen Denkmälern des zweiten Jahrtausends vor Christus sind etwa Reliefdarstellungen von Tigern bekannt.

Der Figur ist reine Handarbeit und wurde aus massiven Glasstäben hergestellt, jede Figur ist somit ein Unikat. Man achte auf die wunderschöne Detailarbeit!

2,90 €

  • 0,08 kg
  • verfügbar / available
  • 8 - 12 Werktage / working days

Geschenke aus Glas - Tiger

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Produktinformationen:

Marke:                                                            Handmade

Modellnummer:                                           02082018-21

Farbe:                                                             gelb

Artikelgewicht:                                             00,8 g

Produktabmessungen:                               5 x 12 x 3,5 cm

Material                                                         Glas

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Tiger in der Kulturgeschichte

Ähnlich wie der Löwe im europäischen oder afrikanischen Kulturraum als „König der Tiere“ bezeichnet wird, kommt dem Tiger in asiatischen Kulturen eine ähnliche Bedeutung zu. Attribute wie „König des Dschungels“, „Zar der Taiga“ oder „Herrscher über alle Tiere“ heben die Stellung heraus, die diese Katze im Empfinden menschlicher Gesellschaften besitzt. Bei einzelnen Volksstämmen hatte der Tiger bis in die jüngere Vergangenheit den Status einer Gottheit. Heute ist der Tiger dank seiner Schönheit und seiner sinnbildlichen Stärke eines der weltweit beliebtesten Wildtiere und trägt als Symbol der Wildnis sehr hohe Sympathiewerte, was dem Schutz der Art zugutekommen könnte. Der Tiger stellt darüber hinaus eine sogenannte flagship species dar.

 

Das Wort „Tiger“ wurde über lat. tigris aus gr. τίγρις tígris entlehnt, stammt aber letztlich aus einer orientalischen, vermutlich einer iranischen Sprache. Manche Forscher vermuten eine Verwandtschaft mit avestisch tigri-„Pfeil“ und altpersisch tigra „spitz“.

 

Durch seine Stärke, Größe und Gewandtheit hat der Tiger den Menschen seit Urzeiten beeindruckt. Die früheste Darstellung eines Tigers ist von Amtssiegeln der Induskultur im heutigen Pakistan bekannt und entstammt der Zeit vor etwa 5000 Jahren. Der Tiger taucht in Abbildungen damit deutlich nach den ersten Darstellungen von Löwen auf, deren älteste schon vor etwa 30.000 Jahre entstanden sind. Im Hinduismus spielt der Tiger eine wichtige Rolle. So reitet die Göttin Durga auf einem Tiger, während Shiva auf einem Tigerfell sitzt. Auch in den Buddhismus fand der Tiger Eingang und ziert verschiedene Heiligtümer und Tempel.

 

In den Kulturen des Ostens, wie Indien und China, spielte der Tiger seit Langem eine wichtige Rolle, ähnlich jener des Löwen im Altertum des Mittelmeergebietes. Auf protoindischen Denkmälern des zweiten Jahrtausends vor Christus sind etwa Reliefdarstellungen von Tigern bekannt. Diese zeigen häufig einen Helden, der mit zwei Tigern ringt und dem sagenhaften Helden Gilgamesh analog zu sein scheint. Aber auch in der skythischen Kunst der euro-asiatischen Steppenkulturen, insbesondere zwischen 1000 und 500 v. Chr. wurde der Tiger häufig dargestellt. In der Kunst der mesopotamischen und kleinasiatischen Völker des Altertums kommt der Tiger dagegen nicht vor. In der altiranischen Kunst ist der Tiger ein relativ seltenes Motiv, obwohl die Katze hier vorkam. Im antiken Griechenland, und damit in Europa, wurden Tiger erst durch die Feldzüge Alexanders des Großen (330–325 v. Chr.) nach Asien bekannt. Wenig später gelangte der erste Tiger als Geschenk des Königs Seleukos I. nach Athen. Zu dieser Zeit kamen Löwen noch wildlebend in Griechenland vor, was erklärt, warum diese Katze dem westlichen Kulturkreis viel näher steht als der Tiger.

 

Im antiken Rom wurden Tiger bei Zirkusspielen verwendet. Der erste Tiger in Rom war ein Geschenk an Augustus aus Indien im Jahre 19 v. Chr. Der zweite Tiger wurde zur Eröffnung des Marcellus-Theaters im Jahre 11 v. Chr. der Bevölkerung gezeigt. Während der Hochzeit Elagabals wurden 51 Tiger vorgeführt und getötet.

 

Von diesem Kaiser wird auch berichtet, dass er, bei der Darstellung des Gottes Bacchus, Tiger vor seinen Wagen spannen ließ. Insgesamt fanden Tiger allerdings deutlich seltener Verwendung in Zirkusspielen als etwa Löwen.

 

Auch weil der Tiger in der Bibel nicht erwähnt wird, scheint er später in Europa in Vergessenheit geraten zu sein. Erst durch die Reisen Marco Polos im 13. Jahrhundert wurde er für die Europäer wiederentdeckt. Marco Polo sah sie erstmals am Hof des Kublai Khan, beschrieb diese Tiere jedoch als Löwen, die größer seien als die „babylonischen“ und außerdem schwarze, weiße und rote Streifen hätten. Der erste Tiger, der in nachrömischer Zeit nach Europa gelangte, dürfte jener am Hof der Herzogin von Savoyen in Turingewesen sein, der dort 1478 eintraf. Kurz darauf gelangten Tiger auch an andere Höfe Europas.

 

In China galt der Tiger als Symbol der Macht, Stärke und Tapferkeit und war dem männlichen Element (Yang) zugeordnet. Der weiße Tiger hingegen stand für den Westen, den Herbst und war damit ein Tier des weiblichen Prinzips (Yin). Auch kam ihm eine gewisse Rolle als Bezwinger von Dämonen im Exorzismus und in der Heilkunde zu. Schließlich gehört er als 3. Tier dem chinesischen Tierkreis an. In der Qing-Dynastie war er Abzeichen der Offiziere des 4. Rangs und – als „junger Tiger“ – des 6. Rangs.

 

Seit mindestens 1500 Jahren spielt der Tiger als Sinnbild für Stärke eine wichtige Rolle in der traditionellen Medizin asiatischer Länder, insbesondere Chinas. Verschiedene Organe und Körperteile der Großkatze sollen gegen Leiden wie Rheuma und Impotenz helfen, wobei sie meist zu Pulvern zermahlen werden. Die Nachfrage nach diesen Produkten ist auch heute noch Ursache für Wilderei an Tigern und bedroht die Art in ihrer Existenz.

 

Noch heute spielt der Tiger eine wichtige Rolle in vielen Kulturen. Jedes 12. Jahr ist in der chinesischen Kultur dem Tiger gewidmet. Südkorea wählte den Tiger als Symbol der Olympischen Spiele 1988. Er ziert verschiedene Staatswappen, wie etwa jenes von Malaysia. Als Symbol der Stärke dient er zur Beschreibung des wirtschaftlichen Aufschwungs der sogenannten Tiger-Staaten.

 

Während die Tigerbestände in der Wildnis weiterhin abnehmen, existiert eine große Zahl von Tigern verschiedener Unterarten in Gefangenschaft. Man schätzt ihre Zahl auf etwa 11.000 Tiere. Dabei entfallen etwa 1000 Tiger auf verschiedene zoologische Gärten, vor allem in Europa, den USA und Japan. In Privathaltungen in den USA leben etwa 5000 Tiere und weitere 5000 in anderen Privatgehegen, vor allem in China. Der Tigerpark von Harbin zählt allein 800 Amurtiger.

Glasbläserei

Glasbläser fertigen in einer Glasbläserei aus Halbfabrikaten, den Glasröhren und Glasstäben, künstlerische Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände, Neonröhren für Lichtreklame, Thermometer, Laborgeräte und kleine Gefäße. Der Schwerpunkt liegt bei der Gestaltung. Im Unterschied zum Glasmacher, der ebenfalls Glas bläst, arbeitet der Glasbläser „vor der Lampe“, also am offenen Brenner.

 

Das Glasblasen vor der Lampe hat seinen Namen von einer Öllampe mit Blasebalg, mit deren Hilfe früher Glasstäbe erhitzt wurden, um das auf diese Weise erweichte Glas zu Perlen, Figürchen und allerlei anderen dekorativen Objekten formen zu können. Im 17. Jahrhundert hatten die Italiener diese Technik schon zur Meisterschaft entwickelt. Die Öllampe ist zwar längst durch den Gas(gebläse)brenner ersetzt worden, aber der Name hat sich erhalten.

 

Die heute verwendeten Geräte, die mit Druckluft und Sauerstoff betrieben werden, lassen Temperaturen bis 2500 Grad Celsius zu. Dieser Fortschritt ermöglicht auch dem Künstler neue Möglichkeiten. Durch gesteuerte Zufuhr von Druckluft und Sauerstoff kann er nicht nur die Temperatur variieren, sondern die Flamme so beeinflussen, dass entweder eine oxidierende oder reduzierende Wirkung entsteht, was wiederum zu unterschiedlichen chemischen Reaktionen der verwendeten Hilfsstoffe – Metallsalze und -oxide – und damit zu jeweils verschiedenen Oberflächenwirkungen führt.

 

Hinzu kommt das Aufschmelzen farbiger Glasbrösel und -fäden, was dem Lampenglasbläser eine fast unbegrenzte Palette von Möglichkeiten eröffnet. Das Verhalten verschiedener Glassorten und chemischen Substanzen in der Flamme will sorgfältig erprobt sein; oft sind lange Versuchsreihen mit wechselnden Mischungsverhältnissen nötig, ehe das gewünschte Resultat erreicht ist.

Glasfiguren. Glas gehört seit jeher zu den wichtigsten Produkten der Menschen. Schon unsere Vorfahren aus der Steinzeit fertigten Werkzeuge wie Schaber und Klingen aus dem Naturglas Obsidian. Bewusst hergestellt wurde es erstmals in Mesopotamien und Ägypten.

 

Aber nicht nur als praktisches Alltagsprodukt, auch als Dekoration ist Glas eines der gefragtesten Materialien. Besonders beliebt sind vor allem die Glasfiguren. Niedliche Tiernachbildungen oder auch witzige Miniaturdarstellungen sind tolle Hingucker und verschönern jeden Raum.

Geschenke aus Glas - Tiger