Samen - Lotosblume - kaufen

Die Lotosblumen (Nelumbo), auch Lotos oder Lotus genannt, sind die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Lotosgewächse (Nelumbonaceae). Von den nur zwei Arten ist die eine in der Neuen Welt und die andere in Asien sowie im nördlichen Australien beheimatet. Beide Arten und ihre Hybriden werden als Zierpflanzen genutzt und liefern Nahrungsmittel. Die Lotosblume, ist eine der schönsten und dekorativsten Wasserpflanzen. Werden einige Tipps bei der Pflege Lotusblume beachtet, ist sie nicht besonders pflegeintensiv, so können Sie an dieser außergewöhnlich schönen Pflanze viele Jahre lang Freude haben.

Lotosblume - 10 Samen

Lotosblumen Anzucht durch Aussaat

Die dekorative Wasserpflanze kann sehr gut durch Aussaat vermehrt werden. Entsprechendes Saatgut kann bei Marketplace3000 erworben werden. Zur Aussaat der Lotosblumen brauchen Sie warmes Wasser. Am besten ist eine Plastikschale die Sie auf einen Heizkörper stellen. Die Samen des Lotos sind von einer dicken schwarzbraunen Schale umhüllt. Die Schale ist wasserundurchlässig, und solange sie intakt ist, kann der Lotos nicht keimen.

Die runden getrockneten Samen für einen Tag in warmes Wasser legen.

  • Nach einem Tag mit einem Messer anritzen.
  • Schalen für die Anzucht mit Pflanzenerde und Sand (oder verwenden sie am besten normalen Gartenboden) füllen.
  • Samen auf das Substrat legen, leicht mit Erde/Sand abdecken.
  • Gefäß an einen hellen Standort stellen, an dem Temperaturen von 20-30°C herrschen.
  • Immer gleichmäßig feucht halten.

Produktinformationen:

Eine Tüte enthält zehn Stück Lotossamen.

3,90 €

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Pflegetipps für die Lotosblume  Lange Zeit galt die Lotosblume noch als Pflanze,

Pflegetipps für die Lotosblume

Lange Zeit galt die Lotosblume noch als Pflanze, die man in Deutschland nicht kultivieren könne. Inzwischen ist das Gegenteil bewiesen und den Lotos kann man als Kübelpflanze auch bei uns problemlos zum Blühen bringen.

  • Standort: viel Sonne; warm; Teich oder Topf
  • Substrat: nährstoffreich
  • Teichhaltung: Abstand zur Wasseroberfläche einhalten (Nicht mehr als 50cm bis zur Wasseröberfläche!)
  • Topf oder Kübelhaltung: leicht möglich
  • Pflanzenzeit: März bis Mai; Umpflanzen alle drei bis vier Jahre
  • Vermehrung: Aussaat oder Teilung
  • Wasser: wenig kalkhaltiges Wasser
  • Düngen: jährlich im Frühjahr mit Dünger für Wasserpflanzen
  • Krankheiten: unbekannt
  • Schädlinge: unbekannt

Lotosblume braucht sonnigen Standort

Damit sich die dekorative Lotospflanze optimal entwickeln kann, braucht sie einen sonnigen, warmen und möglichst noch windgeschützten Standort. Soll der Nelumbo in einem Topf kultiviert werden, so sollte dieser etwa 50 cm hoch und 50 cm breit sein. Der Lotus kann gut in einem Kübel gepflanzt und kultiviert werden, sofern die äußeren Bedingungen bezüglich Sonne und Wärme gegeben sind. Er eignet sich somit auch als Terrassen- beziehungsweise Balkonpflanze.

Lotosblumen Anzucht durch Aussaat

Die dekorative Wasserpflanze kann sehr gut durch Aussaat vermehrt werden. Entsprechendes Saatgut kann bei Marketplace3000 erworben werden. Zur Aussaat der Lotosblumen brauchen Sie warmes Wasser. Am besten ist eine Plastikschale die Sie auf einen Heizkörper stellen. Die Samen des Lotos sind von einer dicken schwarzbraunen Schale umhüllt. Die Schale ist wasserundurchlässig, und solange sie intakt ist, kann der Lotos nicht keimen.

 

  • Die runden getrockneten Samen für einen Tag in warmes Wasser legen.
  • Nach einem Tag mit einem Messer anritzen oder anschleifen.
  • Schalen für die Anzucht mit Pflanzenerde und Sand (oder verwenden sie am besten normalen Gartenboden) füllen
  • Samen auf das Substrat legen, leicht mit Erde/Sand abdecken
  • Gefäß an einen hellen Standort stellen, an dem Temperaturen von 20-30°C herrschen
  • Immer gleichmäßig feucht halten

Nach einigen Wochen zeigen sich die ersten Keimlinge. Haben die jungen Pflanzen eine Höhe von etwa 8 cm - 10 cm erreicht, können sie in einen größeren Pflanztopf umgesetzt werden. Man macht dies sobald sie das vierte oder fünfte Schwimmblatt entwickelt haben. Es kann sein das einige Sämlinge sämtliche Blätter abwerfen, diese Sämlinge sind wahrscheinlich nicht kaputt, sondern sie gehen in eine Ruhephase. Werfen Sie also Lotosaussaaten nicht zu früh weg, es könnte sein daß die Sämlinge nur ruhen.

 

Die Jungpflanzen brauchen generell wärmere Temperaturen als die ausgewachsenen Pflanzen. Wenn sich die ersten Hochblätter (also Blätter die nicht auf dem Wasser schwimmen sondern aus dem Wasser hochragen) entwickelt haben, können Sie langsam mit dem Düngen beginnen.  

Wissenswertes über die Lotosblume

Die zwei Lotos-Arten sind ausdauernde, krautige Wasserpflanzen mit Rhizomen. Es werden verschiedene Blätter ausgebildet (Heterophyllie). Die Laubblätter sind schildförmig (peltat). Nebenblätter sind vorhanden. Die großen Blüten sind zwittrig, mit vielen freien Fruchtblättern. Die Bestäubung erfolgt durch Käfer.

Das Besondere an den Blättern des Lotos ist, dass sie flüssigkeitsabweisend sind, sodass beispielsweise Wasser einfach abperlt. Dadurch bleiben die Blätter stets sauber, und es können sich keine Pilze oder andere Organismen auf ihnen ausbreiten, die der Pflanze schaden könnten (Lotoseffekt).


Düngen der Lotospflanze

Bei der Pflanzung bekommen die Wasserpflanzen ihre erste Gabe Wasserpflanzendünger. Bestehende Pflanzen sollten einmal jährlich im Frühjahr gedüngt (Düngerkügelchen in die Nähe der Wurzeln in das Pflanzsubstrat drücken) werden.

 

Lotosblume überwintern

Der Lotosblume ist winterhart – Voraussetzung hierfür ist, dass das Rhizom mindestens 30 cm unter Wasser liegt. Damit der Lotus die kalte Jahreszeit überlebt, sollte er deswegen zusammen mit seinem Pflanzgefäß frostfrei überwintern.

Im folgenden Frühjahr – ab März – kann die Wasserpflanze wieder ins Freie gebracht werden.

 

Lotosblume Krankheiten und Schädlinge

Gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist die Lotospflanze ausgesprochen resistent.

Lotosblume - Symbolik

Seine Fähigkeit, Schmutz von sich zu weisen, ließ den Lotos in weiten Teilen Asiens zum Sinnbild für Reinheit, Treue, Schöpferkraft und Erleuchtung werden. Das Symbol findet sich sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus, wo die Erleuchteten (Buddhas), insbesondere Siddhartha Gautama, regelmäßig auf einer geöffneten Lotosblüte oder einem Lotosthron stehend oder sitzend dargestellt werden. 

 

Besonders vielfältig ist seine Symbolik in China ausgeprägt: Aufgrund ihrer Lautgleichheit werden die Wörter Liebe und harmonische eheliche Verbundenheit mit dem Lotos in Verbindung gebracht; die Lotosblüte ist deshalb auch Sinnbild einer guten Ehe. Speziell die rote Lotosblüte gilt als Symbol für die Vagina. Im Buddhismus zählt der Lotos zu den acht Kostbarkeiten und ist Symbol für den Lauf der Zeiten (mit den Einzelphasen Frucht, Blüte und Stängel) und für die Wirkung der Lehre Buddhas (die Wurzeln sind im Schlamm, auf der Oberfläche erblüht jedoch der Lotos). Im Daoismus ist der Lotos Attribut des daoistischen Unsterblichen He Xiangu.

 

Als Anthemion haben Lotosblüten auch eine Bedeutung in der Kunst. Die Kuppeln islamischer Mausoleen und Moscheen der Mogul-Architektur in Indien enden regelmäßig in umgedrehten marmornen Lotosblüten (z. B. Taj Mahal). Als Symbol der Reinheit wurde die Form der Lotosblüte auch von den Bahai aufgegriffen: Der erste Bahai-Tempel in Indien, ein Sakralbau für die Anhänger aller Religionen, ist der Form einer Lotosblüte nachempfunden.

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