Zitronenmelisse

Zitronenmelisse kann auch im Topf gepflanzt werden. Regelmäßiges Gießen ist wichtig!

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Zitronenmelisse ca. 200 Samen

Die Zitronenmelisse wird als Gewürz- oder Arzneipflanze angebaut. Die Blätter werden als Küchengewürz verwendet. Zum Aromatisieren von kalten Getränken, Salaten und Saucen sowie Kompotten wird Melisse verwendet. Tee und Wein kann man aus ihr herstellen. Melissentee soll beruhigend wirken und verdauungsfördernd sein. Am aromatischsten ist Zitronenmelisse vor der Blüte.

 

Zitronenmelisse kann auch im Topf gepflanzt werden. Die Aussaat erfolgt unter Glas im Februar - März. Im Mai kann dann ausgepflanzt werden. Regelmäßiges Gießen ist wichtig. Düngen ist in der Regel nicht erforderlich.

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Zitronenmelisse


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Standort und Pflanzung

Optimal sind humose Böden und die Pflanzerde sollte eine gute Wasserhaltung haben. Als Standort empfiehlt sich ein sonniger, windgeschützter Platz. Für den normalen Haushalt reichen bereits einige Pflanzen. Zitronenmelisse kann auch im Topf gepflanzt werden. Die Aussaat erfolgt unter Glas im Februar - März. Im Mai kann dann ausgepflanzt werden.

Regelmäßiges Gießen ist wichtig. Düngen ist in der Regel nicht erforderlich.

 

Ernte

Geerntet werden die frischen Blätter und jungen Triebspitzen.

Die Blätter der Pflanze schmecken intensiv nach Zitrone. Kann daher auch in der Küche vielseitig für Salate, Saucen oder Fisch-, Wild- und Fleischgerichte verwendet werden. Auch als Tee kann die Zitronenmelisse genutzt werden.

 

Die Blätter der Pflanze schmecken intensiv nach Zitrone. Kann daher auch in der Küche vielseitig für Salate, Saucen oder Fisch-, Wild- und Fleischgerichte verwendet werden. Auch als Tee kann die Zitronenmelisse genutzt werden.
Zitronenmelisse kann auch im Topf gepflanzt werden. Regelmäßiges Gießen ist wichtig!

Zitronenmelisse

Die Zitronenmelisse oder Melisse (Melissa officinalis) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie wurde zur Arzneipflanze des Jahres 1988 gekürt.

 

Vegetative Merkmale

Die Zitronenmelisse ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die 25 bis 30 Jahre alt werden kann, Wuchshöhen von 20 bis 90, selten 120 cm erreicht und mehr oder weniger stark nach Zitronen duftet. Sie bildet ein Rhizom, von dem kurze, unterirdische Ausläufer abgehen.

 

Die Stängel stehen aufrecht bis aufsteigend, sind verzweigt und mit 0,5 mm langen Drüsenhaaren und 1 bis 2 mm langen, abstehenden drüsenlosen Haaren besetzt. Die Behaarung ist meist spärlich, die Pflanzen können auch fast kahl sein. Die Blätter haben 1,5 bis 3,5 cm lange Blattstiele, die Spreite ist 2 bis 6, selten 9 cm lang, 1,5 bis 5, selten 7 cm breit. Die Blattform ist breit eiförmig bis rhombisch oder länglich, am Ende stumpf oder kurz zugespitzt, am Grund gestutzt oder keilförmig, der Blattrand ist grob und ziemlich regelmäßig kerbig gesägt.

 

Anbau

Zur gezielten Nutzung wird Zitronenmelisse als zwei- bis dreijährige Kultur angebaut. Angebaut wird entweder durch Pflanzung von ab März vorgezogenen Jungpflanzen im Mai oder September oder durch Aussaat an Ort und Stelle im Mai, da zur Keimung meist Temperaturen um 20 °C erforderlich sind. Eine Vermehrung durch Stecklinge ist möglich. Die Zitronenmelisse kann drei- bis viermal jährlich kurz vor der Blüte geerntet werden.

 

Nutzung

Die Zitronenmelisse wird als Gewürz- oder Arzneipflanze angebaut. Die Blätter werden als Küchengewürz verwendet. Zum Aromatisieren von kalten Getränken, Salaten und Saucen sowie Kompotten wird Melisse verwendet. Tee und Wein kann man aus ihr herstellen. Melissentee soll beruhigend wirken und verdauungsfördernd sein. Am aromatischsten ist Zitronenmelisse vor der Blüte.

 

Als Droge werden die Blätter (Melissae folium) verwendet. Die traditionelle Verwendung ist die Unterstützung der Magenfunktion und bei nervlicher Belastung. Präparate wie Teeaufgüsse, Flüssig- oder Trockenextrakte aus der Melisse wirken beruhigend und krampflösend. Sie werden bei Einschlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Häufig werden sie in Teemischungen mit anderen beruhigend wirkenden Drogen eingesetzt. Bäder werden bei Entzündungen der Haut und der Genitalorgane eingesetzt, aber auch als Entspannungsbäder. Weitere Anwendungsgebiete sind Gallenleiden und hypertone Dyskinesie.

 

Aufgrund des Gehaltes an Phenolcarbonsäurederivaten, vor allem Rosmarinsäure, haben Melissenblätter eine antimikrobielle und antivirale Wirkung. Dies wird in Salben zur Behandlung von Herpes simplex eingesetzt. In der Volksmedizin wird die Zitronenmelisse auch gegen Erkältungskrankheiten und Kreislaufschwäche eingesetzt.

 

Zitronenmelisse

Die Blätter der Pflanze schmecken intensiv nach Zitrone. Kann daher auch in der Küche vielseitig für Salate, Saucen oder Fisch-, Wild- und Fleischgerichte verwendet werden. Auch als Tee kann die Zitronenmelisse genutzt werden.