Naturseife - Tee Baum

Pflege mit Teebaumöl - antiseptische, antibakterielle Wirkung bei unreiner und fettiger Haut.

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Naturseife - Tee Baum

Tee Baum

  • 100% Biologische thailändische Seife
  • Alle Seifen werden handgefertigt.
  • Es werden ausschließlich natürliche Materialen und pflanzliche Extrakte zur Herstellung verwendet. Keinerlei Zusätze, keine tierischen Fette.
  • Gewicht pro Seife etwa 80g – 100g

2,90 €

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Naturseife - Tee Baum


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Teebaumöl

Pflege mit Teebaumöl - antiseptische, antibakterielle Wirkung bei unreiner und fettiger Haut.

Pflege mit Teebaumöl - antiseptische, antibakterielle Wirkung bei unreiner und fettiger Haut.

 

Als Teebaum werden verschiedene Bäume und Sträucher der Gattungen Baeckea, Kunzea, Leptospermum und Melaleuca (Myrtaceae) bezeichnet. Im 18. Jahrhundert wurde im australasiatischen Raum aus ihren Blättern Tee zubereitet. Während die Bezeichnung Teebaumöl im engeren Sinn für das Australische Teebaumöl steht, wird sie im weiteren Sinn für die ätherischen Öle von verschiedenen Arten dieser Gattungen verwendet.

 

Teebaumöl ist eine flüssige, lipophile Substanz (siehe auch Ätherische Öle), die durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern und Zweigen des in Australien heimischen Australischen Teebaums (Melaleuca alternifolia), dann Australisches Teebaumöl, oder aus mehreren anderen Teebaum-Arten aus verschiedenen Gattungen in der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) gewonnen wird. Der Hauptwirkstoff des Öls ist Terpinen-4-ol; für offizinelle Nutzung sollte ein Teebaumöl mindestens 30 % dieses Hauptwirkstoffs enthalten.

 

Wirkung

Neben der belegten antimikrobiellen Wirkung von Teebaumöl werden weitere Wirkungen behauptet, wie das Abfangen überschießender Immunreaktionen nach Insektenstichen. Wenn Teebaumöl in zu niedrigen Dosen angewendet wird, kann es die Widerstandsfähigkeit und Resistenzen von Bakterien gegenüber Antibiotika fördern. Teebaumöl wird als Risikosubstanz für das Auftreten von Kontakt-Dermatitiden gewertet. Unverdünntes Teebaumöl ist daher als gesundheitsschädliche Substanz eingestuft. Zugelassene Fertigarzneimittel gibt es in Deutschland nicht.

 

Zusammensetzung

Unterzieht man Teebaumöl einer gaschromatografischen Analyse, so erkennt man, dass Teebaumöl ein Gemisch aus ca. 100 Substanzen ist. Hervorzuheben sind Terpinen-4-ol (etwa 40 %), α-Terpinen (etwa 20 %), Terpinolen, Terpineol, Pinen, Myrcen, Phellandren, p-Cymen, Limonen, 1,8-Cineol. Teebaumöl hat eine sehr starke antimikrobielle Wirkung. Im Vergleich zum relativ giftigen Phenol ist das Teebaumöl 11 bis 13 Mal wirksamer und damit beispielsweise viel stärker bakterizid als Eukalyptusöl. Eine pharmazeutische Qualität des Teebaumöls ist im Europäischen Arzneibuch beschrieben.

 

Anwendung

Teebaumöl findet aufgrund seiner antiseptischen, antibakteriellen und fungiziden Wirkung in reiner Form Verwendung in der Alternativmedizin, z. B. zur Therapie von Akne, Neurodermitis, Psoriasis vulgaris. Außerdem wird es bei Muskelschmerzen, Rheuma und Krampfadern empfohlen. Die therapeutische Effektivität bezüglich Acne vulgaris milder bis mittelschwerer Ausprägung konnte 2007 im Rahmen einer randomisierten, doppelblind placebokontrollierten Studie mit 60 Teilnehmern bestätigt werden.

 

Teebaumöl wird in kosmetischen Präparaten verwendet: in Shampoos, Hand- und Körpercremes (besonders bei unreiner Haut, wie Akne), in Deodorants, Badezusätzen, Seifen, Zahnpasta, Mundwässern, Rasierölen. Bei Pilz- und Bakterienbefall der Haut werden zumeist Zubereitungen mit 5 bis 10 % Teebaumöl verwendet. Bei Anwendungen im Mundraum muss Teebaumöl sehr stark verdünnt werden. Die Konservierung von vielen kosmetischen Produkten ist mit Teebaumöl möglich.

 

Geschichte

Die australischen Ureinwohner verwendeten einen Teebaumölextrakt bei offenen Wunden, Hautinfektionen, Erkältungskrankheiten, Zahnfleischentzündungen. Auch die europäischen Einwanderer benutzten Teebaumöl. Eine in wissenschaftlichem Rahmen durchgeführte Destillation gelang erstmals 1925. Kurz darauf wurden weitreichende fungizide und bakterizide Eigenschaften beschrieben. Bis zur Entdeckung des Penicillins galt Teebaumöl damit als antiseptische Alternative zum Phenol.

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