Thaikräuter  -  Koriander

Besonders würzig schmecken die Korianderkörner, wenn Sie sie in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten.

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Thai -Koriander

Koriander ist in dieser Form vielseitig und verfeinert sowohl Hauptgerichte als auch Desserts. In Teilen Asiens finden gemahlene Korianderwurzeln in Currygerichten Verwendung, die eine relativ lange Garzeit haben.

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Thaikräuter  -  Koriander


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Thaikräuter  -  Koriander

Koriander: Samen
Die Körner lassen sich ganz mitkochen (in Currys, Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse und Pasteten) oder gemahlen (zu Salaten, Würsten, Saucen, Chutney und Gebäck) verwenden. Der Geschmack der Koriandersamen ist herbwürzig mit einem süßlichen Nachgeschmack. Besonders würzig schmecken die Korianderkörner, wenn Sie sie in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten und anschließend mahlen oder mit dem Mörser zerreiben.. Die Samen überstehen selbst lange Garzeiten und werden in Europa für Gebäck, Kuchen, Gemüsegerichte und in indischen Gewürzmischungen verwendet. Außerdem lassen sich die Korianderkörner in Wurst, Schwarzbrot, Ragouts und als Lebkuchengewürz verwenden. Koriander ist in dieser Form vielseitig und verfeinert sowohl Hauptgerichte als auch Desserts. In Teilen Asiens finden gemahlene Korianderwurzeln in Currygerichten Verwendung, die eine relativ lange Garzeit haben.

THAI-KORIANDER  -  PHAK CHI    ผักชี

Koriander ähnelt im Aussehen der Petersilie, hat aber einen völlig anderen Geruch und Geschmach (gegen den manche Menschen eine Abneigung haben - "Wanzenkraut"!)

Koriander ähnelt im Aussehen der Petersilie, hat aber einen völlig anderen Geruch und Geschmach (gegen den manche Menschen eine Abneigung haben - "Wanzenkraut"!). Alle Teile der Pflanze (Wurzeln, Blätter, Samen) werden verwendet - in Europa eher die Samen und in Thailand vorwiegend das grüne Kraut. In der thailändischen Küche ist es in vielen Gerichten eine unentbehrliche Zutat, z.B. in Suppen oder Currypasten.

 

Koriander enthält (wie viele andere Gewürze) Antioxidantien, die dem Verderben von Speisen entgegenwirken. Koriander hat auch vielfältige gesundheitsfördernde Effekte: er regt den Appetit und die Verdauung an, er verschafft Linderung bei Magen- bzw. Darmleiden, er wirkt antibakteriell gegen Salmonella choleraesuis und er enthält Inhaltsstoffe, die als Beruhigungsmittel und "Angstlöser" wirksam sind. In der traditionellen Medizin wird Koriander auch bei Diabetes und zur Senkung der Blutfette eingesetzt.


In vielen Ländern Südostasiens sind Korianderblätter geradezu unerläßlich. In der Thaiküche verwendet man Korianderblätter oft zum Würzen von Suppen (tom yam, siehe Kaffernlimette), Salaten (laab, siehe Pfefferminze) und Curries; für die grüne Currypaste (prik gaeng kiau, siehe Kokos) verwendet man sowohl Blätter als auch die Wurzel für grüne Farbe und ein kochfestes Korianeraroma. Die Koriander-Hochburg in Südostasien ist aber Vietnam: Besonders im Süden tauchen die gehackten Blätter als Dekoration auf nahezu jedem Gericht auf, egal ob Suppe oder Nudelspeise; man stopft sie sogar in die von den Franzosen eingeführten baguettes. Dabei kommt oft eine ganze Kräutergarnitur zum Einsatz, die neben knackigen Salaten auch mit Minze, Basilikum oder vietnamesischem Koriander auftrumpft. In Malaysia und Indonesien werden Korianderblätter dagegen wenig geschätzt.


Koriander erinnert in mehrfacher Weise an die europäische Petersilie: Die Blätter können einander ziemlich ähnlich sehen und werden am besten roh verwendet, da sie bei längerem Kochen ihren Geschmack weitgehend verlieren. Wenige Rezepte verlangen nach gekochten Petersilien- oder Korianderblättern, aber genauso wie in Europa petersilienhaltiges bouquet garni regelmäßig für Fleisch- und Gemüsebrühen verwendet wird, so bereitet man in Indien eine stark gewürzte Gemüsebrühe namens rasam mit Korianderblättern (siehe dazu Tamarinde). Bei beiden Gewürzen verträgt die den Blättern ähnlich schmeckende Wurzel das Kochen oder Simmern übrigens viel besser.

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