Kurkuma als Gewürz und Medizin

Kurkuma wird wegen seiner Färbekraft verwendet, z.B. als wesentlicher Bestandteil von Currypulver.

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Kurkuma als Gewürz und Medizin

Kurkuma gemahlen, 60 g

Verwendung als Gewürz

Kurkuma erinnert im Geruch an Curry und schmeckt leicht süßlich mit einer herben erdigen Note.
Frisch hat der Wurzelstock einen harzigen, leicht brennenden Geschmack, getrocknet schmeckt er mildwürzig und etwas bitter – Kurkuma passt großartig zu Reisgerichten, Eintöpfen und Linsen. Sehr gut schmeckt das typisch indische Gewürz auch mit Huhn und Fisch.

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Kurkuma als Gewürz und Medizin


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Verwendung als Gewürz
Frisch hat der Wurzelstock einen harzigen, leicht brennenden Geschmack, getrocknet schmeckt er mildwürzig und etwas bitter – er wird vor allem gemahlen wegen seiner Färbekraft verwendet, beispielsweise als wesentlicher Bestandteil von Currypulver. Kurkuma ist dabei wesentlich preiswerter als der ebenfalls stark gelbfärbende Safran.

Während in Indien meistens getrocknetes Kurkuma verwendet wird, ist in Südostasien, beispielsweise in der thailändischen Küche, die Verwendung der frischen, geriebenen Knolle verbreitet. In der westlichen Küche spielt Kurkuma eine untergeordnete Rolle als Bestandteil von Currypulver, als billiger Safranersatz oder als Farbstoff in der Lebensmittelindustrie, etwa für Senf, Teigwaren oder Kurkuma-Reis.

Aufgrund eines ausgeprägten First-Pass-Effektes ist die Bioverfügbarkeit von Curcumin gering. Shoba et al. konnten zeigen, dass sich in Kombination mit Piperin, einem Bestandteil des Pfeffers, die Bioverfügbarkeit von Curcumin beim Menschen um 2000 % steigern lässt. Der Effekt beruht auf der Inhibition der hepatischen und intestinalen Glucuronidierung durch Piperin. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente sollte beachtet werden, dass diese Hemmung auch zu Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen führen kann. Neue Ansätze zur verbesserten Aufnahme von Curcumin - ohne erhöhte Gefahr dieser Wechselwirkung – beruhen auf der Bildung von Mikroemulsionen.

Medizinische Wirkungen
Curcumin wirkt durch die Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase-2, Lipoxygenase und NO-Synthase entzündungshemmend. Diese Wirkung von Curcumin konnte u. a. bei Patienten mit Knie-Arthrose nachgewiesen werden. Die Verminderung von Entzündungen wird zugleich als Ursache der krebshemmenden Wirkung angenommen.


Die krebshemmende Wirkung ist mit mehreren Untersuchungen belegt worden: Es kann Darmpolypen zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen, wie eine Studie mit Patienten mit familiärer adenomatösen Polyposis (bei dieser Erbkrankheit bilden sich Hunderte von Polypen im Darm, unbehandelt entwickelt sich Darmkrebs) zeigte. Durch die Einnahme von Curcumin ging die Zahl der Polypen um 60 Prozent zurück. Die Größe der verbliebenen Polypen reduzierte sich im Schnitt um 50 Prozent. Außerdem kann Curcumin die Bildung und Ausbreitung von Metastasen bei Brustkrebs hemmen. Das haben Wissenschaftler der Universität von Texas in Houston in Experimenten mit Mäusen herausgefunden. Die aus der Gelbwurz gewonnene Substanz könnte besonders wirksam in Kombination mit dem Wirkstoff Paclitaxel sein, einem gängigen Mittel bei der Behandlung von Brustkrebs. Einige epidemiologische Studien zeigen zudem ein antikanzerogenes Potential und damit eine mögliche chemopräventive Wirkung bei Prostatakrebs.

  DAS REZEPT
1/4 Teelöffel Kurkuma mit einem 1/2 Teelöffel Olivenöl mischen, und eine Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer dazu geben. Diese Mischung kann pur verwendet, oder auch einer Vielzahl von Gerichten, Suppen und Salaten beigefügt werden. Wenn man sie in warmen Gerichten verwendet ist zu beachten, dass diese Zutaten nicht zu lange gekocht werden. Man gibt sie besser erst am Ende hinzu.
  Kurkuma hat nur den Nachteil, dass er im Verdauungstrakt kaum abgebaut wird. Daher empfiehlt sich die Kombination mit Pfeffer. Pfeffer vergrößert die Wirksamkeit von Kurkuma um bis zu 200 Prozent. Um eine vorbeugende Wirkung zu erzielen, sollte diese Mischung mehrfach am Tag verwendet werden. Dieses natürliche Heilmittel hat keine Nebenwirkungen.

 

Curcumin unterstützt offenbar auch die Knochengesundheit: Es senkt die Konzentration des RANK-Liganden im Knochenmark und hemmt die Entwicklung von Osteoklasten, die die Knochensubstanz abbauen. Curcumin reduziert dadurch nachweislich den Knochenabbau. Außerdem wirkt es dem durch Estrogenmangel bedingten Verlust der Knochendichte entgegen, wie eine Studie mit Mäusen vermuten lässt.

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